Der Grosse Bär im Sternenmeer

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Kompass, Mond und Sternenhimmel

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978-3-7886-2035-6_0

„Was ist Was“ „Unsere Erde – Der blaue Planet“

Universum ohne Grenzen

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Wer hat den Mond gestohlen?

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"Die Reise zu den Sternen"

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Buchtipp: „Sternenwelt – Auf der Suche nach dem Platz am Himmel“ von Amanda Koch

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„Der Manni im Mond“

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  1. seescho sagt:

    Ich sehe, iht habt bereits ein Buch von H.A.Rey hier drin. Ich hab da eines vom selben Autor dameim, das ich ziemlich oft anschaue. Darin werden Sternbilder auf eine andere, eingängigere Art gezeichnet, als wie es in den Standard-Sternenkarten üblich ist. Eingeleitet und verbunden wird das durch wunderbar leicht geschriebene Texte, die Spass machen, zu lesen. Wenn ihr die Gelegenheit dazu habt, dann schaut mal rein in das Buch. Es lohnt sich. Der Titel lautet: Zwilling, Stier und Großer Bär

    Was an diesen Sternbildern anders gemalt ist, hab ich am Beispiel vom Grossen Bären in meinen kleinen Sternenkarten gezeigt:

    https://seescho.wordpress.com/zwischenspiele/sternbilder-malen/

    Edgar

  2. Melanie (@MelG_HI) sagt:

    Hallo liebe Astrozwerge,

    vor etwa einem Monat bin ich auf folgendes Buch gestoßen und möchte es mit einer ausführlichen Beschreibung weiterempfehlen:

    „Die Reise zu den Sternen“ Sagen und Mythen der Sternbilder
    von Traudi Reich und Cathleen Wolter

    Als astronomiebegeisterte Mutter von 3 Kindern, habe ich nach einem Buch über Sagen und Mythen der Sternbilder gesucht, wo die Geschichten des Himmels einfach und leicht verständlich erzählt werden. Da ich bereits ein Buch für Größere zum Thema besitze, mit dem ich mich leider nie anfreunden konnte, freue ich mich um so mehr, nun dieses Buch besitzen zu dürfen. Vorerst kann ich nur berichten, was ICH davon halte, da ich es noch nicht mit meinen Kindern zusammen gelesen habe. Das Buch hat stolze 148 Seiten! Schlägt man das Buch auf, stößt man sofort auf eine handgemalte Sternkarte mit dem nördlichen Sternenhimmel, sowie eine Auflistung von 42 Sternbildern. Eine Sternkarte des südlichen Sternenhimmels befindet sich am Ende des Buches, mit einer Auflistung von 56 Sternbildern. Diese Sternkarten sehen aber nur nett aus und ersetzen keine Sternkarte, die man sonst zur Orientierung am Himmel benutzt. Im Buch selbst begleiten viele wirklich hübsch gemalte Bilder die Erzählungen, die aber nur zum Teil die eigentlichen Sternbilder darstellen. Das finde ich etwas schade. Wenn ich das Buch später mit meinen Kindern lesen werde, würde ich mein Handy oder das Tablet in Reichweite halten, um auf die Sternbildmalereien des Programms Stellarium (stellarium.org/kostenloses Planetariumsprogramm/-App) zurückgreifen. Auf eine Sternkarte können Kinder und Anfänger der Astronomie auf gar keinen Fall beim Lesen verzichten. Die ist wirklich ein Muss, um das Beschriebene nachvollziehen zu können! In dem Buch hat der Junge, um den es geht, auch immer eine Sternkarte zur Hand, um das Erzählte besser zu verstehen. Das finde ich gar keine schlechte Idee, weil sich auf diesem Wege die Anordnung der Sterne mit Hilfslinien, das dazugehörige Bild sowie die damit verbundene Geschichte viel einfacher einprägen.
    Um später einige der Sagen noch einmal nachlesen zu können, gibt es dazu im Vorwort eine Inhaltsangabe mit Seitenzahl zu verschiedenen Sternbildern. Am Buchende gibt es noch ein umfangreiches Register, um Gelesenes anhand von Stichworten wiederzufinden. Der Aufbau des Buches ist also so angelegt, dass es auch als Nachschlagewerk genutzt werden kann. Es muss wirklich gelobt werden, dass die Mythen und Sagen kindgerecht, im Zusammenhang und aufbauend erklärt werden. Beim Lesen hatte ich wirklich das Gefühl, dass sich vor mir nach und nach der gesamte Sternenhimmel als Geschichte erschließt. Das ist der Autorin sehr gut gelungen!
    In diesem Buch wurden die Sagen und Mythen in eine Geschichte eingebettet, die von einem kleinen Jungen namens Pavlos erzählt. Pavlos lebt mit seinem Großvater und seiner Mutter am Rande eines kleinen Dorfes, irgendwo in Griechenland, zu Zeiten, in denen der Besuch einer Schule noch nicht selbstverständlich war. Pavlos Vater war gestorben, als Pavlos noch ein kleiner Junge war. Die Familie lebt von der Schafzucht und Pavlos begleitet seinen Großvater jeden Tag auf die Weiden. Im Dorf lebt ein alter Mann, der dem Großvater viel über die Astronomie beigebracht hat. Dieses Wissen gibt der Großvater nun an seinen Enkelsohn Pavlos weiter, der fortan ungeduldig drängelt, neue Dinge über den Sternenhimmel zu erfahren. Eines Tages besuchen der Großvater und Pavlos den alten Mann im Dorf, der das Wissen um die Astronomie besitzt. Ab da nimmt die Geschichte Fahrt auf und deshalb möchte ich nichts mehr darüber verraten. Ich muss gestehen, dass ich mich etwas durch die ersten Seiten hindurch geschleppt habe. In der Geschichte verging schnell ein Tag nach dem anderen, ohne, dass viel passierte. Im Rückblick muss ich dazu sagen, dass es wohl daran lag, dass hier viele zur Astronomie gehörende Informationen an den Leser vermittelt wurden, die der Geschichte vorausgehen sollten. Später hat es wirklich Spaß gemacht, dem Buch zu folgen! Neben einer wirklich lebendigen und leicht nachvollziehbaren Beschreibung der Mythen und Sagen, die ich sehr genossen habe, habe ich in der Geschichte viele wichtige Aussagen gefunden: Wissen ist wichtig. Wissen sollte aufgeschrieben, geschützt und für jedermann zugänglich gemacht werden. Wissen sollte gelehrt werden, denn lernen macht Spaß. Wenn man sich für etwas ganz besonders interessiert, dann nimmt man es auch in Kauf, Lesen, Schreiben und Mathe zu lernen, um sein Hobby oder Traumberuf in vollem Umfang ausüben zu können. Diese Tatsache verdrängen Schulkinder manchmal ganz gerne 😉 In der Geschichte kommt zum Ausdruck, dass es nicht jedem Kind möglich ist, eine Schule zu besuchen. Anhand von Pavlos Geschichte wird deutlich, dass er eigentlich „nur“ ein kleiner Hirtenjunge ist und ihm der Besuch einer Schule ganz neue Möglichkeiten eröffnen würde. Insgesamt ist die Geschichte von Pavlos recht ernst, doch ich finde sie trotzdem ganz toll. Im Leben läuft nicht immer alles glatt und warum sollte es in Büchern anders sein. Das Buch ist, denke ich, für Kinder ab ca. 8 Jahren geeignet und natürlich auch für Erwachsene. Mir hat es sehr gefallen und ich möchte es hiermit gerne weiterempfehlen.

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