Venus-Regulus-Mars-Jupiter am 1.10.2015

Vor einigen Tagen gab es auf Twitter von Lern to Skywatch eine schöne Abbildung der Planeten zwischen Erde und Mond. Dazu wurde die Information gegeben, dass alle Planeten in einer Reihe in diesen Zwischenraum passen und sogar noch zusätzlicher Platz ist.

Moon

Ehrlich, wir hatten uns vorher nie Gedanken darüber gemacht. Aber der Mond scheint doch so nah und die Planeten sind doch so groß. Die Gasriesen Jupiter, Saturn, Neptun und Uranus sind doch sogar riesig. Also, das mussten wir mal nachrechnen.

Laut Wikipedia betragen die Durchmesser der Planeten:

Merkur      4879 km
Venus      12104 km
Mars        6779 km
Jupiter   139822 km
Saturn    116464 km
Uranus     50724 km
Neptun     49244 km
-------------------
gesamt    380016 km
===================

Der mittlerer Abstand zwischen Erde und Mond wird mit 384.400 km angegeben. Da es sich bei Abständen in der Regel um die Distanz von Mittelpunkt zu Mittelpunkt handelt, müssen wir noch 6371 km  für den Radius der Erde und 1737 km für den Radius des Mondes abziehen. Daraus ergibt sich ein Zwischenraum von 376.292 km. Bei unserer Rechnung passt die Planetenreihe also nicht ganz dazwischen (oder haben wir uns verrechnet?).

Das Bild dazu sieht dann so aus. Der Mond ist ein wenig auf dem Neptun.

zusammen

Bei dem kompleten Bild (bitte mal ober drauf klicken) entspricht 1 Pixel im Bild ungefähr 100 km Planetendurchmesser. (Alle Planetenbilder stammen von Wikipedia; den Mond haben wir selber aufgenommen.)

Natürlich sind die Planeten nicht wirklich rund und der Abstand zwischen Erde und Mond ändert sich auch ständig. Es ist aber auch nicht wirklich wichtig, ob die Planeten nun dazwischen passen würden oder nicht. Für die Vorstellung reicht es zu wissen, dass Zwischenraum und alle Durchmesser zusammen ungefähr gleich groß sind.

Übrigens, diese gesamte Planetenreihe würde 3 Mal in den Sonnendurchmesser passen.

Viele Grüße, Euer Astroi  Astrozwerg komp

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Eine Antwort »

  1. […] 1-m-Spiegel, das weiter ungewisse Schicksal des TMT, ein restauriertes altes Radioteleskop, eine Mathe-Kuriosum im Sonnensystem – und heute die Mondsichel beim Jupiter, in Deutsch, Englisch und Spanisch. [4:50 […]

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