Nord

Polarstern, großer Wagen und Kassiopeia am Nordhimmel (gültig am 1. um 20 Uhr)

Huch, schon ist Oktober. Es wird inzwischen schon recht früh dunkel, ist aber noch nicht ganz so kalt. So kann man schon noch ein wenig draußen bleiben um sich den Sternenhimmel anzusehen.

Die ersten Sterne sollten (zu Monatsbeginn gegen 19:10 Uhr) sichtbar werden. Hoch über uns Vega in der Leier, Arktur im Westen, Altair im Süden und mit Deneb ist das Sommerdreieck über uns komplett. Doch schon geht es Schlag auf Schlag und immer mehr Sterne erscheinen. Capella vom Fuhrmann im Norden, die ersten Sterne der großen Bärin im Nordwesten, von Kassiopeia und Perseus im Nordosten.

Sternbilder am 15.10. gegen 20 Uhr

Sternbilder am 15.10. gegen 20 Uhr

Wie bereits im September angekündigt, ist Venus nun nicht mehr zu sehen. Sie steht einfach zu dicht bei der Sonne und befindet sich am 25. in oberer Konjunktion mit ihr (also im Prinzip hinter ihr).  Der rötliche Mars ist am frühen Abendhimmel (bis ca. 20 Uhr) tief im Südwesten zu sehen. Doch Vorsicht, nicht mit dem noch etwas tiefer stehenden Antares oder dem etwas westlicheren Saturn verwechseln. Doch der ist nur noch zu Monatsbeginn am Abendhimmel sichtbar. Auch er befindet sich inzwischen zu dicht bei der Sonne. Jupiter kann nun am Morgen hoch im Süden leuchtend bewundert werden.

Monatsanfang

Zu Beginn des Monats geht die Sonne gegen 7:20 Uhr so ziemlich im Osten auf und gegen 19 Uhr im Westen unter. Schließlich war gerade Herbstanfang.  Der zunehmende Mond ist am 1.10. bis zu seinem Untergang gegen 23:45 Uhr zu sehen. Doch bereits am 8. strahlt der Vollmond die ganze Nacht über unseren Köpfen. In Nordostasien, Nord- und Südamerika und Australien bedeckt der Mond sogar ganz oder teilweise die Sonne  verschwindet der Mond vollständig im Schatten der Erde. Bei uns ist er dann jedoch schon unter gegangen, so dass wir die Mondfinsternis nicht sehen können.

Monatsende

Nach seiner strengen Diät haben wir am 23. Neumond, doch keine Angst, bald ist er wieder zu sehen. Was wir leider nicht sehen ist die teilweise Bedeckung der Sonne durch den Mond. Nur um Nordamerika herum wird sie die Nacht über sichtbar sein. Nun bestimmt gibt es wieder viele Fotos im Internet.

Jedoch bedeckt zwei Tage später die inzwischen sehr schmale Sichel des Mondes am 25. kurz nach Sonnenuntergang (gegen 17:20 Uhr) den Planeten Saturn. Doch um das zu sehen, ist ein gutes Fernglas und freie Sicht zum Horizont notwendig.

Am 26. endet die Sommerzeit. Wir können eine Stunde länger schlafen und „alles“ geschieht eine Stunde früher. So geht inzwischen die bereits gegen 7:10 Uhr auf und gegen 17 Uhr unter. Am 28. weist der Mond noch einmal auf den Planeten Mars am Abendhimmel hin. Kurz vor dessen Untergang steht der zunehmende Mond senkrecht über dem Planeten.

Weitere Informationen findet ihr wie immer bei Astronomie.de, der Vereinigung der Sternfreunde oder der Astrokramkiste. Die Abbildungen wurden wie immer mit der Software Stellarium erstellt.

Also, viel Spaß wünscht euch eure Pickacha!pickacha

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