In der nächsten Zeit möchte ich beginnen, euch nach und nach einige Sternbilder und ihre wichtigsten Sterne näher zu bringen. Ich persönlich finde es ja ziemlich schwer im Funkeln der vielen Sterne die bekannten Sternbilder zu erkennen. Und wenn es dunkler ist und mehr Sterne zu sehen sind,  wird es noch schwieriger. Dazu noch diese merkwürdigen Namen der Sterne … . Aber ich denke, es kann nicht schaden, sich zumindest die auffälligsten mal etwas genauer anzuschauen. Aber bitte, bitte nicht Sternbild mit Sternzeichen verwechseln!!!

Künstlerische Gestaltung des Sternbildes (aus Stellarium)

Künstlerische Gestaltung des Sternbildes (aus Stellarium)

Schon vor langer Zeit haben Menschen den Sternenhimmel betrachtet. Und so wie wir manchmal in dahin ziehenden Wolken Hasen, Schiffe oder ähnliches sehen, sahen sie in den Sternansammlungen Tiere oder Sagenhelden. Natürlich sahen die Menschen in den verschiedenen Gegenden der Welt verschiedene Figuren.  So ist die Große Bärin oder einzelne Sterne davon auch ein Sarg mit weinenden Frauen, ein Löffel, eine Schöpfkelle oder eine Pfanne.

Da die Sterne ihre Lage zueinander fast nicht verändern, nutzten die Menschen die Sternbilder zum einen um Positionen am Himmel zu benennen: „Jupiter befindet sich jetzt im Sternbild Fische“ oder (Jahres-)Zeiten zu bestimmen „Der Löwe ist ab jetzt wieder zu sehen, es wird Frühling“.

Dabei haben die einzelnen Sterne eigentlich nichts miteinander zu tun. Sie sind meist unendlich weit voneinander entfernt, befinden sich aber halt in der gleichen Blickrichtung.

Sternbilder im Laufe des Jahres

Sternbilder im Laufe des Jahres

Die meisten Sternbilder wurden festgelegt, als noch Latein die Sprache der Wissenschaft war. Deshalb haben alle Sternbilder einen lateinischen Namen. Natürlich gibt es inzwischen auch die deutschen Übersetzungen dafür. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Astronomen dann auf 88 feste Sternbilder geeinigt. So ist heute jeder Bereich des gesamten Himmels einem Sternbild zugeordnet. Die meisten davon sind nur von der südlichen Erdhalbkugel zu sehen und viele sieht man aufgrund der Bewegung der Erde um die Sonne nur zu bestimmten Jahreszeiten.

Ein interessantes „Wissen mach Ah“ Video zu dem Thema gibt es hier: http://www.wdr.de/tv/wissenmachtah/bibliothek/sternbilderminiah.php5

Um die Sternbilder am nächtlichen Himmel zu finden, kann eine drehbare Sternenkarte sehr hilfreich sein. Hier findet ihr ein Video zur Benutzung einer drehbaren Sternenkarte http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QCNf8EgQMvM.

9783789184512reybuch-500x674Auch in vielen Büchern gibt es interessante Hinweise zu den Sternbildern. Ich hatte ja schon „Der Grosse Bär im Sternenmeer“ empfohlen und Florian Freistetter legt jedem „Zwilling, Stier und Großer Bär: Sternbilder erkennen auf den ersten Blick” ans Herz. Beide von dem großartigen H.A. Rey.

Eine nette Bastelanleitung für ein „Sternbild-Guckrohr“ gibt es bei den „Kleinen Forschern“: http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/forschen/praxisideen-experimente/astronomie/experiment-detail/experiment/zeige/detail/sternbild-guckrohr/

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