Kompass, ... Als ich das Buch „Kompass, Mond und Sternenhimmel – 50 Tipps für Nachtwanderer“ entdeckte und in der Leseprobe stöberte, meinte ich gleich, dass wäre doch das richtige Buch für meine AstroZwerge. Dank Science-Shop.de hielt ich es dann auch ganz schnell in meinen Händen. Leider fehlte mir nun jedoch die Zeit es mir genauer anzusehen, und so musste der Artikel bis heute warten.

Bereits in der Leseprobe gefielen mir die Zeichnungen und schematischen Darstellungen. Schon die „zusammengebastelten“ Überschriften Überschriften lassen Entdeckerherzen höher schlagen. Vor allem für Erstklässler wie meinem Zwerg ist es spannend zu sehen, wie Buchstaben „entstehen“ können. Fast Schade, dass es hiervon nicht mehr gibt.

„Schau nach oben!“ dazu soll dieses Buch anregen und dabei soll es helfen. Angefangen mit einigen Worten zur Vorbereitung und möglichen Hilfmitteln zur Beobachtung des Himmels versucht es den Blick nach oben zu lenken und bei der Entdeckung des Himmels zu helfen. So werden kurze Informationen zur Sonne und zum Mond, zu den Planeten, zu einigen Sternbildern sowie dem Sternenhimmel im Laufe des Jahres gegeben. Dazu kommen noch hilfreiche Beobachtungshinweise und Basteltipps. Ich werde bestimmt den einen oder anderen aufgreifen und hier noch mal vorstellen. Kompass, ... Bild

Leider habe ich jedoch auch einige kritische Anmerkungen. So finde ich inzwischen den Untertitel „50 Tipps für Nachtwanderer“ irreführend. Natürlich sind die Hinweise zur Vorbereitung und den Hilfmitteln gut für Nachtwanderer geeignet und auch einige der Beobachtungstipps sind sehr hilfreich. Aber ein Buch im Format von 24 x 24cm mit teilweise sehr kleiner Schrift wird kein Kind mit auf Nachtwanderung nehmen.  So glaube ich, dass die Nachtwandere eher symbolisch gemeint sind.

Richtig kritisch wird es jedoch, wenn bei der Sonnenuhr im Sommer zwei Stunden zur Anzeige hinzugezählt werden sollen und bei der Bestimmung der Himmelsrichtung mit Hilfe der Uhr zwei Stunden von der Anzeige abgezogen werden sollen. Da wurde wohl einfach nur aus dem Französischen übersetzt. Auch die Behauptung „Du kannst den Merkur und die Venus jeden Morgen im Osten am Horizont sehen und jeden Abend im Westen“ ist bestimmt anders gemeint, aber auf jeden Fall nicht richtig.

Abschließend habe ich meinen Zwerg nach seiner Meinung zu dem Buch gefragt. Wie gesagt, als Erstklässler hat er nur Überschriften gelesen und sich die Bilder angesehen. Prinzipiel hat es ihm gefallen. Die Bilder und die Darstellungen fand er sehr schön. Für mich war es interessant, dass er sich zusätzlich ein paar Fotos gewünscht hat. Die Schrift war ihm jedoch zum Teil viel zu klein.

So glaube ich zwar nicht, dass das Buch das richtige Hilfmittel für Nachtwanderungen ist, aber es kann neugierig machen und dabei helfen, wenn die Zwerge mal wieder „nach oben schauen“.

Einband

 

Update Januar 2015 :

Ich habe mir den Artikel und das Buch noch mal angesehen. Inzwischen glaube ich etwas zu kritisch gewesen zu sein und habe ihn leicht überarbeitet. Die vielen guten Empfehlungen wiegen die kleineren Fehler auf jeden Fall auf. Also: Daumen hoch!

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