Bei so vielen optischen Instrumenten mit denen hier der Sternenhimmel beobachtet werden kann, sollte sich ja auch ein Blick mit dem Auge lohnen. Doch dazu sollten wir uns zuerst noch mal ansehen, wo Tuscon im Vergleich zu Deutschland liegt.

Die beiden Flugzeuge flogen zusammen ungefähr 12 Stunden in Richtung Sonnenuntergang. Das heisst in Tucson geht die Sonne viel später auf als in Deutschland. Es sind genau 8,5 Stunden. Gleiches gilt natürlich auch für den Sonnenuntergang. Wenn Ihr also ins Bett geht, esse ich hier erst Mittag.

Außerdem liegt Tucson auch weiter südlich. Ungefähr auf der selben Höhe wie die nördliche Küste von Afrika. Dadurch dauert der Tag über eine Stunde länger, aber die Dämmerung ist wesentlich kürzer. Das kommt daher, dass die Sonne hier viel steiler aufsteigt.

Wie schon in Baku sieht durch diese südlichere Positionauch der Sternenhimmel hier etwas anders aus.

Sternenhimmel über Tucson um 19 Uhr Ortszeit

Sternenhimmel über Jena um 19 Uhr Ortszeit

Sehr deutlich sind die Unterschiede auch bei einem Blick nach Norden zu sehen. Der Große Wagen ist nur noch zum Teil zu sehen und der Polarstern steht viel niedriger.

Blick nach Norden in Tucson

Blick nach Norden in Jena

Weiterhin ist Arizona ein sehr trockenes Gebiet mit ziemlich vielen Sonnentagen. Dadurch ergeben sich gute Beobachtungsmöglichkeiten des Nachthimmels.

Übrigends, durch die klare Sicht und die Gebirge umher gibt es hier sehr schöne Sonnenaufgänge.

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