Jetzt ist es durch die Zeitumstellung wirklich wieder früh genug dunkel, dass die Zwerge am Abend noch ausreichend Zeit haben, um sich am Sternenhimmel umzuschauen. Und es gibt auch in diesem Monat wieder so einiges zu entdecken.

Venus bleibt uns noch etwas als leuchtender „Morgenstern“ und Jupiter beherrscht den Abendhimmel. Er wird sogar noch heller, da er demnächst seine Oppositionsstellung erreicht. Er ist also von uns aus gesehen auf der anderen Seite der Sonne. Auch Mars ist bei guten Sichtbedingungen noch kurz am Abend im Südwesten zu finden.

Durch die frühe Beobachtungszeit für die Zwerge erscheint noch immer das Sommerdreieck Vega-Deneb-Altair mit als erstes auf der Bildfläche. Etwas später gesellen sich dann auch der große Wagen und das Himmels-W (Kassiopeia) dazu.

Polarstern, großer und kleiner Wagen und Kassiopeia am Nordhimmel
gültig am 1. um 20 Uhr, am 15. um 19 Uhr und am 30. um 18 Uhr

Zwerge, die schon am frühen Morgen ein Auge für den Sternenhimmel haben, können nun mal nach dem Krieger Orion Ausschau halten.

Monatsanfang

Die Sonne geht jetzt erst gegen 7:10 ziemlich im Südosten auf und bereits kurz vor 17 Uhr wieder unter. Der Mond nimmt seit einigen Tagen wieder ab und geht somit schon recht bald nach Sonnenuntergang auf. Bereits am 1.& 2. zieht er dicht am Jupiter vorbei.

Monatsmitte

Schon geht die Sonne fast 20 Minuten später auf und früher unter. Am 13. ist Neumond. Mit etwas Glück ist am 12. die nun sehr dünne Sichel in der Nähe von Venus und Spica zu finden. Die Venus ist nun auch gut als Aussuchhilfe für Spica zu nutzen. An diesem Stern zieht sie am 17. dicht vorbei. Vorher stattet der wieder zunehmende Mond am 16. dem Mars einen kurzen Besuch ab. Von nun an ist auch Saturn wieder am Morgenhimmel zu sehen.

Leider ist die totale Sonnenfinsternis am 13. nur in Gebieten der südlichen Halbkugel zu sehen.

Monatsende

Jetzt ist es bereits kurz vor 8 Uhr, wenn die Sonne aufgeht und bereits gegen 16:20 geht sie wieder unter. Auch verliert sie im Laufe des Monats zur Mittagszeit ungefährt eine Faustbreite (bei ausgestrecktem Arm) an Höhe. Doch genauso wie sie Sonne an Höhe verliehrt, gewinnt der Mond jetzt.

Nun beginnt (ab 26.) auch wieder der kurze Zeitraum, in dem -bei guten Sichtverhältnissen- Merkur früh am Morgen im Südosten gesehen werden kann. Gut sichtbar wird er dann um den 30. sein, zumal die Verlängerung der Linie von Saturn zur Venus auf den sonnennähesten Planeten weist.

Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat Saturn zu finden, kann sich nun an der Venus orientieren. Am 27. zieht sie am Ringplaneten vorbei. Am 28. ist wieder Vollmond. Diesmal durchwandert er sogar den Halbschatten der Erde. Doch geschieht das bereits am frühen Nachmittag, so dass der Mond bei uns noch gar nicht zu sehen ist.
Nachdem sich Mond und Jupiter bereits Anfang des Monats begegneten, kommt es am 29. bereits zu einen neuen Treffen.

Sternenhimmel im November
gültig am 1. um 20 Uhr, am 15. um 19 Uhr und am 30. um 18 Uhr

Weitere Informationen wie immer z.B. in der AstroKramKiste.

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