Inzwischen wird es abends schon wieder viel früher dunkel und morgens erst später hell, so dass sich bereits ein ausgedehnter Blick an den Sternenhimmel lohnt. So geht die Sonne zwischen 6:35 Uhr und 7:20 Uhr auf und zwischen 20 Uhr und 19 Uhr unter (Uhrzeiten jeweils am 1.bzw. 30.September). Am 22. September ist die Sonne dann wieder genau 12 Stunden über und 12 Stunden unter dem Horizont; wir haben Tag- und Nachtgleiche. Der Herbst beginnt (siehe auch „Morgen ist Herbstanfang“ vom letzten Jahr).

Da die Sonne inzwischen erst spät aufgeht, können die Frühaufsteher inzwischen Jupiter und Venus am Morgenhimmel sehen. Am 8. September zieht dabei der Mond recht nah am Jupiter vorbei, so dass die aktuelle Position des Planeten gut zu finden ist. Und am 12. kommt er dann bei der Venus an.

Mond beim Mars

Der Mars ist inzwischen nur noch ganz früh am Abend bei freier Sicht an den Westhorizont zu sehen. Wer noch eine letzte Hilfestellung zum Auffinden braucht, sollte am 19. zum Mond schauen.

Herbststernbilder

Auch wenn das Sommerdreieck (Vega – Deneb- Atair) der Sommersternbilder (Leier – Schwan – Adler) noch immer hoch über uns thront, tauchen bereits die ersten Herbststernbilder auf. Pegasus, Kassiopeia, Andromeda und andere sind im Osten gut sichtbar. Im Sternbild der Andromeda finden wir bei sehr guter Sicht auch unsere Nachbargalaxie den Andromedanebel.

Andromedanebel

Sehr schön ist nun auch der große Wagen zu sehen. Sieht er jetzt doch wirklich wie ein Wagen aus -Räder unten und Griff oben.

Also nutzt die noch nicht ganz so kalten Abende und schaut euch um. Es gibt viel zu entdecken.

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