"Der kleine Prinz" (Bild: WDR/ARD)

Ich vermute „zusammen“ mit meinem AstroZwerg sitzen momentan etliche andere Zwerge jeden Abend nach dem Sandmann noch weiter vor dem KIKA. Gemeinsam mit dem „Kleinen Prinzen“ und dem Fuchs „fliegen“ sie von Planet zu Planet um gegen das Böse im Menschen zu kämpfen.

Auch wenn es dabei natürlich meistens nicht wirklich um Astronomie geht und auch etliches astronomisch nicht ganz richtig ist, so ist es doch eine sehr schöne Serie. Und zufällig passend dazu gibt es eine neue Nachrichten von UNAWE. Den kompletten Space Scoope findet ihr wieder hier bei UNAWE. Ich ziehe mir nur ein paar interessante Sätze heraus, empfehle aber den ganzen Artikel.

Vor kurzem hat ein Team von Astronomen mit einem großen Teleskop herausgefunden, dass um rote Zwerge sehr häufig felsige Planeten kreisen, die nicht viel größer sind als die Erde.

Rote Zwerge sind Sonnen, die wesentlich kleiner und kälter als unsere Sonne sind. Unsere Sonne zählt zu den Gelben Zwergen.

Planeten, die nur ein wenig größer sind als die unseren, bezeichnen wir als  „Supererden“. Die Astronomen schätzen, dass etwa vier von zehn roten Zwergsternen in unserer Milchstraße Supererden um sich herum haben. Diese umkreisen ihren Stern in genau dem richtigen Abstand, so dass flüssiges Wasser auf den Planeten existieren kann. (Wären sie zu nahe an dem Stern, würde das Wasser verkochen, wären sie aber zu weit von seiner Wärme entfernt, so würde das Wasser gefrieren.)

Da es etwa 160 Milliarden rote Zwergsterne in der Milchstraße gibt, bedeutet das, dass es möglicherweise zig Milliarden Welten in unserer Galaxie gibt, die nicht viel größer sind als die Erde und die Ozeane haben. Das ist eine aufregende Entdeckung, weil sich auf solchen Planeten außerirdisches Leben befinden könnte!

ESO/EU-UNAWE – Die deutschsprachigen Space Scoops werden vom Universe-Awareness-Team am Haus der Astronomie in Heidelberg erstellt. Den Originalbeitrag gibt es unter http://de.unawe.org/Kinder/unawe1218/

Also, wenn es zig Milliarden Welten da oben an unserem Sternenhimmel geben sollte, könnten doch auch welche dabei sein, auf denen es irgendwie Leben gibt. Und wieso sollten die andere Probleme haben als wir?

Größenvergleich: ganz links unsere Sonne, daneben ein roter Zwerg (Bild aus Wikipedia)

Weiter Informationen zu Roten Zwergen und andern Sternen findet ihr zum Beispiel bei den esa Kids.

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