Wolkenloser Himmel, angenehme Temperaturen und ein bevorstehendes Wochenende zum Ausschlafen, was braucht ein AstroZwerg mehr um auf Sternenjagd zu gehen. So machten wir uns auf den Weg und es hat Spass gemacht.

Am Nachmittag hatte ich das „Activity Paket für Familien“ bereits ausgedruckt und den Zwerg gefragt, ob er Lust hat im Dunkeln „Sterne zu zählen“. Und ob er Lust hatte. Länger auf bleiben und dann noch draußen rumlaufen; wenn das nicht zieht.

Nachdem es nun dunkel genug war, haben wir noch mal besprochen, worum es eigentlich geht. „Überall auf der Welt schauen Leute, wieviele Sterne noch zu sehen sind“, “ es gibt Gegenden, mit wenig zusätzlichem Licht, die besonders dunkel sind“, „in der Nähe von Städten sieht man viel weniger Sterne“, … . Dann auch schon auf mal die Hellikgeitskarten angeschaut und gesehen, wo die Unterschiede sind und was wir wohl sehen könnten.

Schnell noch eine Taschenlampe auf Rotlicht umgebaut. WIESO??? Zäpfchen?, Augenanpassung?, Gewöhnung?… auch Quatsch; das „Licht ist dann nicht so grell, und wir können so besser sehen.“ Alles Klar!

Doch dann (trotzdem warm) anziehen und raus. Kaum waren wir draußen, schon fing er an zu zählen. Ups, das hab ich wohl was falsches gesagt. Na macht nix. Zählen üben kann im Vorschulalter nie schaden.

Erst mal weg von der Strasse und schon hat der Zwerg den kleinen Wagen entdeckt. Naja, es ist der ganz kleine und wird eigentlich Siebengestirn genannt. Aber der „Große Wagen“ ist … dort. Der Stern und der und der und dadrüber der 4-eckige Kasten. Und die oberen 2 Sterne 5x nach links, dort ist der Polarstern. “ Ja! Der ist wichtig für die Seefahrer und Piraten um den Weg zu finden.“

Dann steht er vor uns, der Orion. 3 Sterne quer, 3 schräg nach unten, 2 unten, 2 oben. Den Rest schenkenwir uns. Also, Ausdruck und Taschenlampe raus und mal schauen. „Nee, wir sehen mehr als bei dem Bild mit der 3, aber so viele wie bei der 5 auch nicht. Also nehmen wir die 4. … Und jetzt fängst du mich.“ Und schon lief er los. So einfach geht Wissenschaft!!!

Dann zurück und ab ins Bett. Die Daten habe ich alleine eingegeben.

Morgen werde ich ihm noch unser Ergebnis auf der interaktiven Karte  zeigen. Und im April sind wir bestimmt auch wieder dabei. Und ihr hoffentlich auch.

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