Auch wenn viele Gebiete Deutschlands noch ohne Schnee auskommen müssen, begann hier heute morgen der astronomische Winter.
Die Grundlagen der unterschiedlichen Jahreszeiten habe ich ja bereits zum Herbstbeginn dargestellt. Für den Winter heißt das jetzt:
  • die Erdachse steht jetzt wieder senkrecht zu der Ebene in der sich die Erde um die Sonne bewegt und dabei „schaut“ der Nordpol von der Sonne weg.

Heute haben wir somit den kürzesten Tag des Jahres und die längste Nacht. Das bedeutet aber auch, von nun an werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Das ändert sich jedoch erstmal noch ziemlich langsam, so dass es noch eine ganze Weile früh und lange dunkel sein wird. Ist zwar zum draußen Spielen nicht so prima, aber zumindest kann bei klarer Sicht der Sternenhimmel beobachtet werden.

Zum Winteranfang geht die Sonne auch am südlichsten Punkt auf, steigt am wenigsten über den Horizont und geht dann auch bald, sehr südlich wieder unter.

Auf dem südlichen Teil der Erde also zum Beispiel in Australien beginnt jetzt natürlich der Sommer. Der Tag ist am längsten und der Sonnenstand am höchsten.

Da ein Jahr etwas mehr 365 Tage dauert (sonst bräuchten wir ja auch kein Schalttag) fällt auch der Winteranfang nicht immer auf den 22. Dezember. Bereits im nächsten Jahr (ein Schaltjahr) beginnt der Winter schon am 21.

Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und viel Spaß bei „Schneemann bauen und Schneeballschlacht“ und einen ruhigen Moment bei klarer Sicht für einen schönen Winterhimmel.

Euer AstroZwerg

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