Jupiter (Abb. der NASA)

Da der Jupiter gerade so wunderschön zu beobachten ist, habe ich mal einige Informationen zusammengestellt und versucht sie kindgerecht aufzuarbeiten.

Der Jupiter ist nach nach dem altem römischen Göttervater benannt und der größte der 8 Planeten unseres Sonnensystems. Würde man die Erde auf die Größe eines Tischtennisballs schrumpfen, hätte in dem selben Maßstab der Jupiter noch immer die Größe eines Hüpfballes. (Die Sonne wäre dann jedoch noch immer so groß wie ein 2-stöckiges Haus.)

Ausgehend von der Sonne ist er der 5-te Planet und somit fast ein Nachbar von uns. Bleiben wir jetzt bei dem oben gewählten Maßstab, wäre die Erde nun ca. 500m von der Sonne entfernt. Die Entfernung zwischen Erde und Jupiter beträgt noch immer ca. 2 km (Um den Zwergen zu zeigen wie viel das ist, wählt man am besten eigene örtliche Gegebenheiten. Oder bei einem nächsten Spaziergang wird einer der vielen astronomischen Wanderwege abgeschritten.)

Während die Erde in einem Erdjahr 1x um die Sonne kreist, benötigt der Jupiter dafür fast 12 Erdjahre. Die Zwerge hätten also noch nicht ein Mal Geburtstag gefeiert -was ihnen bestimmt nicht gefallen würde. Dafür dreht er sich besonders schnell um seine eigene Achse. Die Erde benötigt hierfür 24 Stunden, der Jupiter schafft es in knapp 10 Stunden. Und das, obwohl er sooo groß ist.

Der Jupiter hat aufgrund seiner Größe auch eine wichtige Funktion für die Erde. Wie ein kräftiger Magnet zieht er große Gesteinsbrocken die im Weltraum herumfliegen an sich heran und verhindert so, dass sie mit der Erde zusammenstoßen.

Das "Rote Auge" (Abb. der NASA)

Beim Blick durch ein Fernrohr beeindruckt neben seinen 4 größten Monden sein sogenanntes „Rotes Auge“ bzw. „Großer Roter Fleck„.

Dabei handelt es sich um einen Wirbel in der Atmosphäre des Jupiters, der doppelt so groß wie die Erde ist. Dieser Wirbel wurde schon vor über 300 Jahren gesehen und wütet mindestens so lange auf dem Planete.

Die Monde wurden vor über 400 Jahren von dem Astronomen Galilei entdeckt und daher auch die galileischen Monde genannt.

Der Jupiter hat wahrscheinlich einen Kern aus felsigem Material. Darüber befindet sich flüssiger Wasserstoff und Helium. Und dann kommt eine dichte Lufthülle. Kräftige Stürme mit Winden, die schneller als unsere schnellsten Züge wehen, wüten in der Atmosphäre um den gesamten Planeten herum. Dabei kommt es zu starken, riesig großen Wirbeln. So ganz klar ist die Zusammensetzung des Planeten und die Abläufe auf ihm jedoch noch nicht.

Weiterführende Infos und Bilder gibt es auf folgenden Internetseiten:

Außerdem gibt es für die Großen in der aktuellen Ausgabe der Sterne und Weltraum einen interessanten Artikel über die Jupitermonde und in der Spektrum neo einen informativen Artikel zum Jupiter und seinem roten Fleck

Für die bastelfreudigen etwas Größeren bietet die Westfälische Sternwarte einen Bastelbogen für den Jupiter und seine Monde an. Das wird jedoch schon etwas kniffliger.

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